21 Jahre unter den Besten!

Das Testzentrum Lebensmittel der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) hat am 25. September 2013 die Bäckerei/Konditorei Hufgard, Inhaber Bodo Zeuch aus Eschwege zum 21. Mal in Folge mit dem "Preis der Besten" in Gold ausgezeichnet.

Dieses Qualitäts-Zertifikat steht für eine langjährige, nachhaltige Qualitätsproduktion. Die Preisverleihung fand auf den "8. DLG-Lebensmitteltagen" statt, die erstmalig in Stuttgart durchgeführt wurden und als Treffpunkt der deutschen Ernährungswirtschaft gelten.

DLG-Vizepräsident Prof. Dr. Achim Stiebing übergab die Urkunde und gratulierte mit den Worten: "Vertrauen entsteht, wenn das Besondere immer wieder neu bestätigt wird: Sie stellen sich seit 21 Jahren mit Ihren Produkten erfolgreich dem Experten-Urteil der DLG. Dadurch erhalten Ihre attestierten Qualitätsaussagen einen besonderen Stellenwert, den der ‚Preis der Besten' honoriert."

Preisträger, die den "Preis der Besten" erhalten, können über viele Jahre hinweg auf positive Testergebnisse bei den Internationalen DLG-Qualitätsprüfungen für Back- und Süßwaren sowie Cerealien verweisen. Um den "Preis der Besten" in Gold zu erzielen, müssen Unternehmen über fünfzehn Jahre hinweg ihre Qualitätsleistungen durch Prämierungen bei den jährlich stattfindenden DLG-Qualitätstests unter Beweis gestellt haben. Für zehn Jahre erfolgreiche DLG-Teilnahme wird der "Preis der Besten" in Silber vergeben. Bronze wird ab fünf Jahren verliehen.

DLG-Testzentrum Lebensmittel
Dank seiner Fach- und Methodenkompetenz ist das DLG-Testzentrum führend in der Qualitätsbewertung von Lebensmitteln. Ein neutrales Experten-Netzwerk sowie Prüfmethoden auf Basis aktueller wissenschaftlich abgesicherter und produktspezifischer Qualitätsstandards garantieren Neutralität und Qualitätstransparenz.

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Meister und Geselle ausgezeichnet
Zwei, die gut lachen haben: Bäckermeister Bodo Zeuch, Inhaber der Bäckerei Hufgard und sein frisch gebackener Geselle Magnus Kringel wurden aufgrund ihrer hervorragenden Leistungen ausgezeichnet. Magnus Kringel (links) als Sieger im Kammer- und Landeswettbewerb der Bäckerjugend und Bodo Zeuch als herausragender Ausbilder. Solche Auszeichnungen fallen nicht vom Himmel, sondern sind das Ergebnis gewissenhafter Arbeit und Liebe zum Handwerk.
Brot- und Brötchenkörbe für Ihre Feier
Kleine Feier, große Feier, Firmenjubiläen und andere Höhepunkte bereichern wir gerne mit unseren hochwertigen Backwaren. Zum Beispiel mit einem gemischten Brot- und Brötchenkorb. Sagen Sie uns was Sie möchten und wir bringen es zu Ihnen. Rechtzeitig und ofenfrisch.
Unser neues Frischemobil
Was dem einen sein Ferrari ist dem Meister sein neues Verkaufsmobil. Das macht ja auch so richtig was her. Und man sieht schon von weitem wer da kommt und was da kommt. Backwaren in allerbester Handwerksqualität aus unserer Backstube in Eschwege. Es lohnt sich also nicht gleich zu überholen, sondern besser zu warten bis er anhält - dann gibt's Frische und Genuss!
Was ist eigentlich Sauerteig?
Sauerteig ist das älteste natürliche Treibmittel um Roggengebäcken Volumen zu verleihen. Entdeckt wurde der Sauerteig schon 1800 Jahre vor Christus. Die Wirkung des Sauerteiges wurde vermutlich zufällig herausgefunden, als ein alter, vergessener Teig, der durch Milchsäurebakterien versäuert wurde, aus Sparsamkeit dem neuen Teig hinzugefügt wurde. Der daraus gebackene Fladen war lockerer, bekömmlicher und schmeckt durch die milde Säuerung sehr gut.

Roggenmehl besitzt sehr viel Stärke abbauende Enzyme, die Amylasen. Diese bauen so viel Stärke ab, dass beim Backen nicht mehr genügend Gärgase festgehalten werden und kein Volumen entstehen kann. Durch den Sauerteig werden die Enzyme in ihrer Wirkung gehemmt, so dass fast die ganze Stärke erhalten bleibt. Diese verkleistert beim Backen und kann ausreichend Gärgase festhalten.

Heute wird Sauerteig mit ausgewählten Kulturen hergestellt - dem sogenannten Startgut. Dieses wird einem Teig aus Wasser und Mehl zugefügt und nach einer gewissen Reifezeit unter kontrollierten Bedingungen ist der Sauerteig fertig. Er wird in einem bestimmten Verhältnis dem Brotteig zugegeben. Sauerteig ist bekömmlich, sorgt für guten Geschmack und eine sehr lange Frischhaltung der Brote. Sauerteig ist das natürlichste Mittel um Brot herzustellen und macht künstliche Teigsäurungsmittel überflüssig. Fragen Sie danach! Die Bäckerei Hufgard verwendet ausschließlich selbst gemachten Natursauerteig. Selbst für Weizengebäcke wird ein spezieller Weizensauerteig verwendet. Zum Seitenanfang

Wie soll man Brot lagern?
Um möglichst lange Freude an Ihrem Brot zu haben, sollten Sie auf die richtige Lagerung achten. Ideal sind spezielle Brotkästen aus Naturholz oder Tontöpfe. Verwenden Sie keine luftdichten Behälter oder gar Plastikttüten. Vor allem frische Brote beginnen sonst zu "schwitzen" und werden anfällig für Schimmelpilzsporen aus der Luft. Eine Lagerung im Kühlschrank kommt gar nicht in Frage. Es käme zu einer Kritallisation - die Brote schmecken schnell altbacken. Normale Raumtemperatur ist ausreichend. Wichtig ist eine wöchentliche Reinigung der Brotkiste oder des Tontopfes mit Essigwasser aus 9 Teilen Wasser und 1 Teil Essig.

Was bedeutet Vollkorn?
Vollkornmehl wird aus dem ganzen Getreidekorn hergestellt. Zum Beispiel aus Roggen oder Weizen. Beim Vollkornmehl beiben alle Bestandteile des Getreidekorn erhalten: der Keimling, die Schale und der Mehlkörper - und damit auch alle wertvollen Inhaltsstoffe des ganzen Getreidekorns.

Das Gesunde an Vollkornmehl sind die Inhaltsstoffen von Keimling, Mehlkörper und Schale. Sie liefern einen wichtigen Beitrag für eine gesunde Ernährung: Der Keimling enthält die meisten Vitamine (vor allem B-Vitamine), Mineralstoffe (Eisen, Magnesium, Selen und Zink) und Ballaststoffe. Im Mehlkörper stecken hauptsächlich komplexe Kohlenhydrate (Stärke) und Eiweiß. Die Schale enthält besonders viele Ballaststoffe. Vollkornbrote und Vollkornbrötchen sind deshalb neben Gemüse, Obst und Hülsenfrüchten wichtige Ballaststoff-Lieferanten.
In industriell verarbeitetem Getreide (weißes Mehl) gehen diese wertvollen Mineralien und Vitamine verloren, da sie im Verarbeitungsprozess aus dem Mehl "herausraffiniert" werden.

Der Begriff Vollkornmehl wird oft mit Ganzkorn verwechselt. Vollkornmehl kann sehr fein sein, grob (Schrot) oder aus ganzen Körnern bestehen. Je nach dem, wie fein es vermahlen wird. Wichtig ist nur, dass alle Bestandteile des Korns enthalten sind.

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